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Erhalt und Aktivierung des nationalen Filmerbes ist die vorrangige Aufgabe
der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung.
So betreibt die Stiftung schon seit Jahren die Restaurierung
und Rekonstruktion bedeutender Werke deutscher Filmgeschichte, darunter, als
aktuelle Beispiele, Ernst Lubitschs DIE
BERGKATZE, Friedrich Wilhelm Murnaus TARTÜFF
oder Fritz Langs METROPOLIS,
der im Juni 2001 in das Memory of the World Register der UNESCO
aufgenommen wurde.
Wie bei METROPOLIS
erprobt, spielen bei der Filmrestaurierung digitale Technologien eine immer wichtigere
Rolle. So können nicht nur Laufschrammen im Bild oder unsaubere Klebestellen
wirksam retuschiert, sondern auch ein zittriger Bildstand behoben werden.
Die Murnau-Stiftung setzt auf die Verbreitung ihrer Filme mittels neuer Medien.
Neben einer erfolgreich eingeführten Reihe populärer
Filmtitel (im Vertrieb von Black Hill bzw. BMG/Universum)
werden in Zusammenarbeit mit renommierten Institutionen
und Experten auch eigene DVD-Editionen realisiert werden,
die über umfangreiches Bonusmaterial verfügen
und höchsten fachlichen Ansprüchen gerecht werden.
Diese Edition erscheint bei Transit Classics.
Ein wichtiges Anliegen der Murnau-Stiftung ist die Erschließung
und Verwertung ihrer Bestände an historischen Werbefilmen,
Kulturfilmen und anderen dokumentarischen Kurzfilmen. Hierzu
wird das Material auf digitale Träger umkopiert und
ggf. restauriert. Neue Konzepte zur besseren Auswertung
dieser Filme werden entwickelt.
Ein weiteres Projekt ist die Vertonung von Stummfilmen,
zu denen keine Musik (mehr) existiert.
Die Arbeit der Murnau-Stiftung beschränkt sich aber nicht nur auf Historisches.
Vielmehr fördert sie durch die jährliche Vergabe des Friedrich-Wilhelm-Murnau-Kurzfilmpreises
den filmischen Nachwuchs in Deutschland.
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