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Bild oben Mitte:
Dr. Mabuse, Der Spieler“ 1921
Bild unten links:
Faust“ 1926
Bild unten rechts:
Metropolis“ 1925

 

 
 

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Erhalt und Aktivierung des nationalen Filmerbes ist die vorrangige Aufgabe der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung.

So betreibt die Stiftung schon seit Jahren die Restaurierung und Rekonstruktion bedeutender Werke deutscher Filmgeschichte, darunter, als aktuelle Beispiele, Ernst Lubitschs DIE BERGKATZE, Friedrich Wilhelm Murnaus TARTÜFF oder Fritz Langs METROPOLIS, der im Juni 2001 in das Memory of the World Register der UNESCO aufgenommen wurde.
Wie bei METROPOLIS erprobt, spielen bei der Filmrestaurierung digitale Technologien eine immer wichtigere Rolle. So können nicht nur Laufschrammen im Bild oder unsaubere Klebestellen wirksam retuschiert, sondern auch ein zittriger Bildstand behoben werden.

Die Murnau-Stiftung setzt auf die Verbreitung ihrer Filme mittels neuer Medien. Neben einer erfolgreich eingeführten Reihe populärer Filmtitel (im Vertrieb von Black Hill bzw. BMG/Universum) werden in Zusammenarbeit mit renommierten Institutionen und Experten auch eigene DVD-Editionen realisiert werden, die über umfangreiches Bonusmaterial verfügen und höchsten fachlichen Ansprüchen gerecht werden. Diese Edition erscheint bei Transit Classics.

Ein wichtiges Anliegen der Murnau-Stiftung ist die Erschließung und Verwertung ihrer Bestände an historischen Werbefilmen, Kulturfilmen und anderen dokumentarischen Kurzfilmen. Hierzu wird das Material auf digitale Träger umkopiert und ggf. restauriert. Neue Konzepte zur besseren Auswertung dieser Filme werden entwickelt.
Ein weiteres Projekt ist die Vertonung von Stummfilmen, zu denen keine Musik (mehr) existiert.

Die Arbeit der Murnau-Stiftung beschränkt sich aber nicht nur auf Historisches. Vielmehr fördert sie durch die jährliche Vergabe des Friedrich-Wilhelm-Murnau-Kurzfilmpreises den filmischen Nachwuchs in Deutschland.

 

Restaurierung und Rekonstruktion

Kurzfilmpreis