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Komödie aus dem Jahre
1931
Deutsche Erstaufführung: 20.10.1931
Länge: 2773m 97(gek.85)min. Land: Deutschland Produzent: Erich Pommer Regie: Eric Charell Drehbuch: Norbert Falk, Robert Liebmann Kamera: Carl Hoffmann Musik: Werner Richard Heymann Ton: Fritz Thiery Bauten: Robert Herlth, Walter Röhrig
Darsteller: Alfred Abel als Der König von Sachsen Hermann Blaß Trude Brionne Lil Dagover als Die Komtesse Julius Falkenstein als Der Finanzminister Willy Fritsch als Zar Alexander von Rußland / Uralsky, sein Doppelgänger Alfred Gerasch als Der französische Gesandte Max Gülstorff als Der Bürgermeister von Wien Lilian Harvey als Christel Weinzinger, Handschuhmacherin Paul Hörbiger als Ein Heurigensänger Margarete Kupfer als Die Gräfin Franz Nicklisch Eugen Rex als Der schwäbische Gesandte Adele Sandrock als Die Fürstin Sergius Sax als Der russische Diener Carl Heinz Schroth als Pepi, sein Geheimsekretär Ernst Stahl-Nachbaur als Napoleon I. Conrad Veidt als Fürst Metternich, Staatskanzler Otto Wallburg als Bibikoff, Adjutant des Zaren
Kurzinhalt: Nach Napoleons Verbannung auf die Insel Elba versammeln sich 1814 die Fürsten und Könige Europas zum Wiener Kongreß, um die Ansprüche und Grenzen neu zu ordnen. Wien hat seine Sensation, als all die gekrönten Häupter mit Böllerschüssen begrüßt werden. Die Handschuhmacherin Christel Weinzinger benutzt den Einzug der Majestäten zur Werbung für ihren Laden und wirft ihnen von einer Tribüne aus Blumenbuketts mit ihrem Reklameaufdruck zu. Der österreichische Staatskanzler Fürst Metternich sieht Christels Treiben als groben Unfug an und beauftragt daher seinen Geheimsekretär Pepi, der Christel liebt, dem Mädel weitere Werbemaßnahmen zu untersagen. Christel macht sich aber nur wenig aus Pepi und dem Verbot Metternichs. Als der Wagen des russischen Zaren Alexander vorüberfährt, wirft sie ihm ebenfalls ein Bukett zu, verfehlt ihn aber und trifft seinen Tschako. Da man annimmt, es handele sich um ein Bombenattentat, wird Christel verhaftet und zu fünfundzwanzig Stockschlägen auf die Kehrseite verurteilt. Pepi kann die Exekution im letzten Augenblick verhindern, indem er dem Zaren Bericht erstattet. Zar Alexander greift nun ein und verliebt sich in Christel, als er sie im Bestrafungsraum erblickt. Damit kommt er den Plänen Metternichs sehr entgegen, weil der Zar, wie er hofft, nun anderweitig beschäftigt ist und an den Sitzungen des Wiener Kongresses nicht mehr teilnehmen wird. Bibikoff, der Adjutant des Zaren, hat aber einen Doppelgänger Alexanders mitgebracht. Er heißt Uralsky und wird von Bibikoff geschickt zur Vertretung des Zaren eingesetzt. Wehen Herzens muß Pepi ansehen, wie Christel sich in den Zaren verliebt, mit ihm zum Heurigen geht und schließlich sogar von einer feudalen Kutsche abgeholt wird, die sie zu einem entzückenden Schlößchen im Wienerwald bringt. Je unglücklicher Pepi wird, desto zufriedener ist Metternich, dessen Pläne sich zu erfüllen scheinen. Auf einer Redoute veranlaßt er den Zaren, an einer Kußversteigerung zu Gunsten der Armen teilzunehmen, und kann nun seine Fäden spinne, während der Kongreß tanzt. Der Ball erreicht seinen Höhepunkt. Da bringt ein Kurier die Nachricht, daß Napoleon als Usurpator in Frankreich gelandet ist. Der Kongreß ist beendet; alle werden auseinandergetrieben. Der Zar muß abreisen und läßt eine tieftraurige Christel zurück, deren Träume nun zerplatzen. Sie wird nicht Kaiserin von Rußland werden. Weinend lauscht sie dem Lied des Heurigensängers: Das gibt's nur einmal, das kommt nie wieder.....
Produktion: Universum-Film AG Berlin (Ufa) Verleih: Transit-Film GmbH FSK-Freigabe: freigegeben ohne Altersbeschränkung Musik:- Das gibt's nur einmal
Lilian Harvey, Paul Hörbiger - Das muß ein Stück vom Himmel sein
Paul Hörbiger - Deutsche Tänze
- Säbeltanz aus "GAJANE"
- Schön ist das Leben, wenn die Musik spielt
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